Home    Kontakt    Impressum    Drucken
 

ÖKORENTA

Sponsoring Sponsoring

2010 jährt sich der Sustainability Congress zum sechsten Mal; ein Grund für die Veranstalter, mit einem besonderen Programm aufzuwarten. Die ÖKORENTA ist – wie immer- einer der Hauptsponsoren des Finanzevents
Treffen Sie uns auf dem Sustainability Congress in Bonn am 27.-28. April 2010. Wir freuen uns auf Sie.  

 

Seit Ende 2005 unterstützt die ÖKORENTA ein Projekt des Deutschen Naturschutzbund NABU e.V. zur Renaturierung ostfriesischer Hochmoorflächen.

Hochmoorpflege mit Heidschnucken

Noch vor weniger als 100 Jahren bedeckten große Hochmoore weite Teile Ostfrieslands. Durch Torfabbau und Moorkultivierung, ist der größte Teil dieser ursprünglichen Landschaft verloren gegangen. Die letzten großen Moorgebiete wurden in den dreißiger Jahren entwässert. Heute findet man von diesen hochspezialisierten Ökosystemen nur noch kleine Hochmoorreste.

Die entwässerten Moorflächen wurden früher mit Schafen beweidet und es entwickelten sich dort wertvolle Hochmoorheiden, die vor allem durch Pfeifengras und Heidekräuter gekennzeichnet sind. Im Laufe der Zeit wurde die Beweidung für die Moorkolonisten jedoch unrentabel und musste eingestellt werden. Da dieser für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten wichtige Lebensraum nur durch Beweidungsmaßnahmen erhalten werden kann, drohten mit der Aufgabe der Beweidung nun auch die für Ostfriesland typischen Moorheiden zu verschwinden. Um der zunehmenden Degeneration der Hochmoorflächen entgegen zu wirken baut der NABU-Ostfriesland seit 2003 eine nunmehr 150 Tiere zählende Herde aus Heidschnucken und einigen Ziegen auf, die in der Umgebung des Naturschutzgebietes „Ewiges Meer“ große Moorflächen von Gehölzen freihalten und das Wachstum der Heiden fördern. Eine zweite Herde steht im Moorgebiet „Ottermeer“ bei Wiesmoor.

Zur Pflege der Hochmoorflächen kommt die früher ortsübliche, aber heute in Vergessenheit geratene weiße Gehörnte Heidschnucke zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um ein kleines mischwolliges Landschaf, das wegen seiner Genügsamkeit und Widerstandsfähigkeit besonders für die Beweidung von Heide- und Moorflächen geeignet ist. Im Sommerhalbjahr fressen die Tiere überwiegend Moorbirke, Pfeifengras und Pflanzenarten, die erst nach der Störung des Hochmoores eingewandert sind und die hochmoortypischen Pflanzen zunehmend verdrängen. Ab Herbst fallen Birke und Pfeifengras als Futterpflanzen aus, die Heidschnucken fressen bis zum Frühjahr Besenheide, Wollgras und Gräser des Feuchtgrünlandes. Vor allem der Besenheide kommt die Beweidung zu Gute, da sie sich unter dem Verbiss der Schafe besonders gut verjüngen kann.

Um die Heidschnucken bei ihrer „Arbeit“ im Moor zu unterstützen, laufen in der Herde auch noch einige Ziegen mit. Die Ziegen haben vor allem eine Vorliebe für Bäume, welche von den Heidschnucken gemieden werden. Sie fressen nicht nur die Blätter, sondern schälen auch die Rinde von den Bäumen ab. So tragen sie maßgeblich zur Offenhaltung der Flächen bei. Die Ziegen sind Kreuzungen u.a. zwischen Thüringer Wald, Toggenburger und Angora Ziegen.

Im Rahmen des Projektes "Aufbau einer Wanderschäferei zur Pflege von Magerbiotopen" sollen die bestehenden Herden weiter vergrößert werden, um noch zusätzliche Hochmoorflächen in das Projekt einbeziehen zu können.

Quelle: NABU-Ostfriesland

 

Ein guter Hirte wurde gefunden

Seit August 2008 paßt ein zuverlässiger und kompetenter Schäfer auf die stetig wachsende Heidschnuckenherde in Ostfriesland auf. "In dem Beruf gibt es keine 40-Stunden-Woche", berichten Berufsgenossen. Besonders die Wochen bis zum Ende der Lammzeit Anfang April sind für die Schäfer besonders heftig. Dann müssen sie auch nachts immer mal wieder nach ihren Schützlingen schauen. Der Beruf des Schäfers scheint aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen, aber in den letzten Jahren rückt die Arbeit der Schäfer für den Naturschutz immer stärker in den Mittelpunkt und verändert das Berufsbild. Die ÖKORENTA unterstützt die Schäferstelle in Tannenhausen gerne - und die Schafe fühlen sich bei ihrem neuen Hirten wohl. Ob es ihm wohl bald so geht wie einem Kollegen, der jedes seiner Vierbeiner erkennt und berichtet: "Das ist wie bei den Menschen. Jedes Schaf hat ein eigenes Gesicht"?

Neues aus Tannenhausen - schlank durch den Sommer…

kommen die Tiere unserer Heidschnuckenherde in Ostfriesland. Dafür haben am 15. Juni 2008 professionelle Schafscherer gesorgt und jede der fast 500 Heidschnucken um rund 3,5 Kilogramm Wolle erleichtert.

Zuschauer waren bei der Prozedur, die jedes Tier in nur 2 Minuten überstanden hatte, ausdrücklich erwünscht. Und so versammelten sich zahlreiche Schaulustige neben der Schafshalle in Tannenhausen am Gleisweg. Gezeigt wurde auch, wie die Wolle weiter verarbeitet wird.

Das Heidschnuckenprojekt des NABU, das durch Sponsoren wie die ÖKORENTA unterstützt wird, dient dem Schutz der Hochmoore, einer alten Kulturlandschaft Ostfrieslands. Früher war die weiße gehörnte Heidschnucke in dieser Landschaft weit verbreitet, denn sie eignet sich besonders für die Beweidung von Heide- und Moorflächen. Das NABU-Projekt verschafft der Rasse eine regelrechte Renaissance.

Wer die Heidschnuckenherde und das Sponsoring der ÖKORENTA unterstützen möchte, kann bei der ÖKORENTA eine Aktie der „Heidschnucken AG“ im Wert von 50 Euro erwerben. Sie zahlen einen Betrag von 25 Euro, die ÖKORENTA gibt 25 Euro dazu. Sie werden Pate für ein Tier der Herde und sorgen dafür, dass das einzigartige Ökosystem Hochmoor gepflegt wird.

Nur einer kam "ungeschoren" davon



Werden Sie Aktionär der Heidschnucken AG. Eine ständig wachsende Heidschnuckenherde und gesunde Hochmoore danken es Ihnen.



Neue Lämmer braucht das Land...

... und die Heidschnucken in der Schäferei am Ewigen Meer tun ihr Bestes. 120 Lämmer wurden dieses Frühjahr geboren - sogar 20 Zwillingspärchen waren dabei. Und das fast pünktlich zu Ostern. Aber das Projekt des NABU soll noch weiter "wachsen". 500 Muttertiere sind das Ziel. Und wenn es weitergeht wie bisher, ist dieses Ziel in gar nicht so weiter Ferne. Die ÖKORENTA hilft mit. "Mit unserem Sponsoring unterstützen wir nicht nur den Erhalt und die Pflege einer wertvollen Kulturlandschaft, sondern sorgen auch für die Renaissance einer in Vergessenheit geratenen alten Haustierrasse", so Tjark Goldenstein, Vorstandsvorsitzender der ÖKORENTA und als gebürtiger Ostfriese besonders seiner Heimat verbunden.
Wie Sie helfen können? Erwerben Sie eine Aktie im Wert von 50 Euro. Sie zahlen nur einen Betrag von 25 Euro - die ÖKORENTA gibt die restlichen 25 Euro dazu. Sie werden Pate für eine Heidschnucke und sorgen auf diese Weise für die Pflege eines einzigartigen Ökosystems. Das erste Aktionärstreffen fand im April bereits statt. Die Presse berichtete über die "Versammlung", bei der die ÖKORENTA einen Scheck über 1.500 Euro an Tatjana Arlt, Mitarbeiterin des NABU e.V. und Betreuerin der Herde, überreichte. Bei welchem Aktionärstreffen kann man schon Lämmer auf den Arm nehmen und kuscheln. Dieses Glück haben die Besitzer unserer Schafaktie.